Facebook Werbung für Handwerker
So funktioniert bezahlte Werbung auf Facebook und Instagram für Malerbetriebe.
Werbebudget, Betreuung, Kosten pro Anfrage: Welche Posten es gibt, was den Preis bestimmt und wie du berechnest, ob sich Werbung für deinen Betrieb lohnt.
Die Frage nach den Kosten ist die häufigste, die uns Malerbetriebe stellen. Eine seriöse Antwort hat zwei Teile: Was gibst du aus, und was kommt zurück. Dieser Beitrag erklärt beides, ohne Fantasiezahlen.
Instagram und Facebook Werbung besteht immer aus zwei Posten. Das Werbebudget zahlst du direkt an Meta. Damit kaufst du die Ausspielung deiner Anzeigen im Feed der Hausbesitzer in deiner Region. Die Betreuung ist die Arbeit dahinter: Anzeigen entwickeln, Anfrageseite bauen, Kampagne steuern, Ergebnisse auswerten. Diese Arbeit machst du selbst, ein Mitarbeiter oder eine Agentur.
Beide Posten hängen voneinander ab. Ein großes Budget mit schlechten Anzeigen verbrennt Geld. Sehr gute Anzeigen mit zu kleinem Budget erreichen zu wenige Menschen, um verlässlich Anfragen zu bringen.
Ob sich Werbung lohnt, entscheidet nicht das Budget, sondern das Verhältnis von Kosten pro Anfrage zum Wert eines Auftrags. Die Rechnung ist einfach: Wenn du aus einer bestimmten Zahl von Anfragen einen Auftrag gewinnst und dieser Auftrag einen bestimmten Deckungsbeitrag bringt, weißt du, was dich eine Anfrage maximal kosten darf.
Ein Beispiel zur Logik, bewusst ohne konkrete Zahlen: Angenommen, du gewinnst aus fünf vorqualifizierten Anfragen einen Auftrag. Dann darf eine Anfrage ein Fünftel dessen kosten, was dir ein Auftrag an Gewinn bringt, damit die Werbung sich trägt. Bei einer Fassade oder einem Bad ist diese Grenze deutlich höher als bei einem einzelnen Zimmer. Genau deshalb lohnt sich Werbung für hochwertige Gewerke so viel eher.
Wer dir vorab garantierte Kosten pro Anfrage nennt, kennt weder deine Region noch dein Gewerk. Belastbare Zahlen entstehen erst nach den ersten Wochen, wenn die Kampagne gelaufen ist und der Algorithmus gelernt hat, wer in deinem Einzugsgebiet reagiert. Danach lassen sich Kosten pro Anfrage recht zuverlässig planen und Schritt für Schritt verbessern.
Starte mit der Frage, wie viele zusätzliche Projekte du im Monat realistisch abarbeiten kannst. Daraus ergibt sich, wie viele Anfragen du brauchst, und daraus ein sinnvolles Startbudget. Nach dem ersten Monat kennst du deine Kosten pro Anfrage und kannst das Budget gezielt erhöhen, statt ins Blaue zu investieren. Genau diese Rechnung machen wir im Erstgespräch gemeinsam mit dir, transparent und ohne Verkaufsdruck.
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Im Erstgespräch schauen wir auf deine Region, dein Gewerk und deine Kapazitäten. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, ohne Verpflichtung.